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Viable System Model

Das Viable System Model (VSM, dt. das lebensfähige System) wurde 1959 von Stafford Beer in seinem Buch Kybernetik und Management erstmals formuliert.

Das VSM korreliert mit dem Paradigma des Systemdenkens, in der Elemente durch Relationen miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Der Grad der Beeinflussung bzw. deren Auswirkung wird mit zunehmender Anzahl der Elemente bzw. deren Relationen unübersichtlicher und ähnelt somit dem berühmten Problem des Handlungsreisenden.

Laut Beer kann jede Organisation, jeder Organismus mittels VSM abgebildet werden, VSM ist somit universell einsetzbar.

Der Einsatzschwerpunkt liegt allerdings im Bereich der Unternehmung; eine solche wird in fünf Subsysteme Produktion, Koordination, Optimierung, Zukunftsanalyse und -planung und oberste Entscheidungseinheit eingeteilt.

Das St. Galler Managementmodell kann in gewisser Hinsicht als eine Vereinfachung des VSM angesehen werden, da sich fast alle Komponenten im VSM wieder finden.

VSM wurde in der Praxis schon mehrfach eingesetzt, unter anderem auch auf Länderebene. z.B. durch Chiles gewählten Präsidenten Salvador Allende.

Mit Hilfe von VSM soll Allende in der Lage gewesen sein, trotz des Lastwagenstreiks die Versorgung des Landes mit allen wichtigen Gütern aufrecht zu erhalten. Die Wirtschaftsplanung in Echtzeit sollte die Finanzierung von Allendes ehrgeizigem Sozialprogramm sicherstellen.

Allendes Regierungszeit wurde durch den Militärputsch von Augusto Pinochet und Allendes Ermordung abrupt beendet, bevor die Wirksamkeit des VSM langfristig getestet werden konnte.

Viable System Model

Der Aufbau des Viable System Model.

Eigene Abbildung ©ajv Bintelligence

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