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Systemtheorie

Die Systemtheorie ist eine interdisziplinäre Betrachtungsweise, die der Beschreibung von Aufbau und Verhalten aller Arten von komplexen Systemen dienen soll.

Dabei kann es sich um unterschiedliche Phänomene, Gegenstandsbereiche und Modelle handeln, wie das Sonnensystem, biologische Zellen, der Mensch, eine Familie, eine Organisation, ein Staat aber auch Maschinen oder sogar Computernetzwerke.

Anhand der Erkenntnisse sollen sich umfassende Analysen und realistische Vorhersagen über Dynamik und Funktion diverser Strukturen ergeben können.

Systemtheoretische Begriffe werden in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen verwandt, sodass man eigentlich nicht von DER Systemtheorie sprechen kann, weil das Konzept einen weitverzweigten und interdisziplinär gehaltenen Rahmen besitzt.

Der Ausdruck selbst geht auf Biologen Ludwig von Bertalanffy zurück. Seine Arbeiten bilden zusammen mit der Kybernetik (Norbert Wiener, William Ross Ashby) die grundlegenden Überlegungen dieses Wissenschaftsansatzes.

Weitere, damit zusammenhängende Theorien wurden z.B. von Humberto Maturana und Francisco Varela (Autopoiesis), Stuart Kauffman (Selbstorganisation) und Alfred Radcliffe-Brown (Strukturfunktionalismus) sowie Talcott Parsons (Struktur- Systemfunktionalismus) und Niklas Luhmann (soziologische Systemtheorie) erbracht.

Generell orientiert sich das Fach an der Frage, wie man lebende Organismen und deren Selbsterhaltung und -organisation überhaupt verstehen kann.

Bertalanffy sprach in diesem Zusammenhang von offenen Systemen und entwickelt den Begriff der organisierten Komplexität, der den dynamischen Austausch mit der Umwelt beschreiben soll.

Erst mit der Ausformulierung des Begriffes der Information konnte die Forschungsrichtung regelrecht Fahrt aufnehmen, da es sich bei komplex adaptiven Systemen eigentlich um informationsverarbeitende Strukturen handelt, die rekursiven Schleifen folgen.

Konsequenterweise wurde die Systemtheorie durch die Kybernetik weiterentwickelt, indem man sich auf die Regelung und Steuerung des Phänomens von Kommunikation konzentrierte.

Generelle Erweiterung war dann auch die Kybernetik 2. Ordnung, welche sich als die Beobachtung des Beobachters versteht, um einer informativen „Verzerrung“ der Realität von Systemen entgegenzuwirken.

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