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Kybernetik

Kybernetik ist die Wissenschaft von der Funktion komplexer (und weniger komplexer) Systeme, insbesondere der Kommunikation und Steuerung einer Rückkopplung in einem Regelkreis.

Es handelt sich also um eine Art der Navigation innerhalb von dynamischen und sich selbstregulierenden Systemen, dessen Aufgabe es ist ein endogenes (inneres) Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und ein vorgegebenes (absolut oder relativ) Ziel zu erreichen.

Ein einfaches Beispiel für einen Selbststeuerungsmechanismus stellt z.B. die Heizung in Ihrer Wohnung da, die über einen Thermostaten gesteuert wird.

Katalysator dieser Entwicklung waren die Macy-Konferenzen mit dem Thema Circular causal, and feedback mechanisms in biological and social systems, die von 1946 bis 1953 in den USA stattfanden.

Die Besonderheit der Kybernetik besteht in einer zirkulären Betrachtung, welche keine kausale Linearität unterstützt und sich gerade deshalb für komplexe Zusammenhänge eignet.

Man findet den Ansatz im technischen Bereich (z. B. in der Regelungstechnik), in den Geisteswissenschaften (als Systemik oder Kybernetik zweiter Ordnung), in den Sozialwissenschaften unter Management-Kybernetik oder Soziokybernetik und in den Biowissenschaften (Biokybernetik) vor.

Vorreiter dieser Wissenschaft ist das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA, da viele Mitglieder der Macy Konferenzen dort auch Ihre berufliche Heimat fanden.

Wichtige Vertreter sind Norbert Wiener, Warren S. McCulloch, John von Neumann, John McCarthy, Gregory Bateson, Paul Watzlawick, William Ross Ashby, Stafford Beer, Jay Wright Forrester, Heinz von Foerster, Humberto Maturana, Francisco Varela und andere.

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